Zolling ist eine ländlich geprägte Gemeinde im Ampertal, hat aber dank seiner Funktion als Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft zum Teil bereits kleinstädtischen Charakter. Das macht Wohnen und Leben hier beliebt. Immobilien und Grundstücke sind begehrt. Heinrichs Immobilien als Immobilienmakler in Zolling hilft bei Immobilien-Transaktionen.

Mitten im schönen Ampertal

Zolling ist Zentralort der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis Freising. Mit fast 5.000 Einwohnern ist Zolling gleichzeitig deren bevölkerungsstärkster Ort und besitzt mit knapp 35 Quadratkilometern die größte Gemarkung. Außer dem eigentlichen Hauptort (früher Unterzolling) besteht es aus 23 weiteren Gemeindeteilen – dabei handelt es sich um kleinere Siedlungen und Dörfer, die zum Teil um einzelne Gehöfte herum entstanden sind.

Zolling wird erstmals bereits 744 in Urkunden des Hochstiftes Freising erwähnt. Der Ortsname und der zum Zeitpunkt der Erwähnung bereits vorhandene umfangreiche Grundbesitz deuten auf eine schon wesentlich längere Existenz hin. Zolling bildete über Jahrhunderte eine Hofmark – eine Grundherrschaft mit Sonderrechten – im Hochstift Freising. Mit dessen Auflösung im Zuge der Säkularisation kam der Ort 1803 an Bayern. Seinen heutigen Umfang und „Zuschnitt“ erhielt Zolling durch diverse Eingemeindungen in den 1970er Jahren.

Zolling liegt malerisch eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Ampertals. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Pfarrkirche St. Johann Baptist im historischen Ortskern – eine schöne gotische Kirche mit einer weithin sichtbaren rosafarbenen Rokoko-Turmspitze. Das Zentrum weist noch dörflichen Charakter auf, darum herum breiten sich Neubaugebiete aus.

Bebauung in Zolling

Von den 3.453 Hektar Gemeindefläche entfallen nur etwa 11 Prozent auf Siedlungs- und Verkehrsflächen. Fast 70 Prozent des Bodens werden landwirtschaftlich genutzt, 13 Prozent sind Wald. Im Gemeindegebiet befindet sich das etwa 65 Hektar große Naturschutzgebiet „Amperauen mit Altwasser bei Palzing“.

Die Bebauung in Zolling ist – abgesehen von den Ortskernen – überwiegend neueren Datums und durchweg aufgelockert. Es gibt noch ein paar Dutzend Landwirtschaftsbetriebe mit zum Teil älterer Bausubstanz. Um die Ortsmitten herum sind häufig umfangreichere Baugebiete entstanden. Hier dominieren freistehende Einfamilienhäuser, es gibt aber auch einige Doppelhaushälften und Reihenhausbebauung. Gut zwei Drittel der Wohnbauten bestehen aus nur einer Wohnung. Mehrfamilienhäuser machen 12 Prozent des Gebäudebestands aus. Insgesamt gibt es in Zolling knapp 2.000 Wohnungen.

Wohnen und Leben

  • Jeder fünfte Zollinger ist zwischen 50 und 65 Jahren alt und gehört damit der größten Altersgruppe „vor Ort“ an.
  • 18 Prozent der Bevölkerung sind älter als 65.
  • Knapp 20 Prozent sind Kinder und Jugendliche bis 18.
  • Vergleichsweise schwach ist der Anteil der Erwachsenen bis 30.

Viele Ältere und viele Familien mit Kindern – so lässt sich die Bevölkerungsstruktur kennzeichnen. Diese „Spreizung“ dürfte dem starken Zuzug von außen zu verdanken sein. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Einwohnerzahl Zollings um mehr als zehn Prozent erhöht.

Nicht nur seiner Größe wegen sondern auch als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft hat Zolling eine zentralörtliche Funktion. Das macht sich in der Infrastruktur bemerkbar. Einkaufsmöglichkeiten und manche Einrichtung sind Anlaufpunkte für Bewohner auch aus dem weiteren Umfeld. Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte decken den täglichen Bedarf ab. Es gibt ein buntes und vielfältiges Freizeitangebot. Drei Kindergärten und zwei Grund- und Mittelschulen sorgen für Kinderbetreuung sowie grundlegende Schulbildung. Es gibt mehr als ein Dutzend Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen und eine Apotheke.

Über die Deutsche Hopfenstraße (B 301) ist Zolling direkt mit dem nur sieben Kilometer entfernten Freising verbunden, nach Moosburg sind es etwa 16 Kilometer. Freising bietet alles, was zu einem Oberzentrum gehört. Nach München braucht man etwa eine Stunde. Über die MVV-Buslinien 602 und 603 besteht Anschluss an das ÖPNV-Netz.

Immobilienmarkt und Immobilienmakler in Zolling

Zolling ist als Wohnort beliebt, weil man mitten im Grünen ist und doch nicht weit weg von urbanen Zentren. Häuser im Bestand erzielen (Stand Anfang 2019) einen Preis um die 3.200 Euro pro Quadratmeter, bei Neubauten sind 3.600 Euro je Quadratmeter ein Orientierungswert. Bei Wohnungen kann man jeweils etwa 300 Euro weniger pro Quadratmeter rechnen. Natürlich kommt es immer auf die konkrete Lage, Zustand und Ausstattung der Immobilie an. Die Preise haben in den vergangenen Jahren durch verstärkten Zuzug deutlich angezogen. Mietpreise bewegen sich zwischen acht und zehn Euro je Quadratmeter.

Mit Firmensitz im nahen Allershausen ist Heinrichs Immobilien auch mit dem Immobilienmarkt in Zolling bestens vertraut. Er liegt praktisch vor unserer Haustür. Ob Verkauf oder Vermietung, Kauf oder Mieter – bei Heinrichs Immobilien als Immobilienmakler in Zolling sind Sie bestens aufgehoben. Probieren Sie es einfach aus – wir helfen Ihnen gerne weiter!