Auch wenn Sie sich gut überlegt haben, wie Sie Ihre Immobilie am besten verkaufen wollen – oft zeigt sich, dass der Vermarktungsprozess sich länger hinzieht als ursprünglich gedacht. Spätestens dann ist es Zeit, die eigene Strategie bei der Immobilienvermarktung zu überdenken. Es gibt dafür unterschiedliche Ansatzpunkte.

Zunächst einmal sollten Sie analysieren, woran der Verkauf bisher gescheitert ist. Gab es zu wenige Interessenten? Meldeten sich die „falschen“ potentiellen Käufer? Stimmten die Eigenschaften des Objekts nicht mit den Erwartungen der Interessenten überein? Klafften die Vorstellungen zum Kaufpreis zu weit auseinander? Es gibt viele Gründe, warum ein Verkauf nicht zustande kommt. Nur wenn Sie wissen, woran es „hakt“, können Sie Ihre Immobilienvemarktung optimieren. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Tipps mitgeben, wie Sie Ihre Strategie neu justieren können.

Zu wenige Interessenten

Wenn Sie nur wenig Resonanz auf Inserate erzielen, haben sie vielleicht nicht alle Verkaufskanäle richtig genutzt. Die Immobilienvermarktung findet heute bevorzugt über das Internet statt, die klassische Zeitungsannonce hat zwar noch ihren Platz, ist aber etwas in den Hintergrund getreten. Nutzen Sie für die Online-Platzierung vor allem Portale, die bekannt sind und einen großen Userkreis haben. Optimieren Sie Ihre Verkaufsunterlagen: Ihre Annoncen, das Exposé, Flyer und Handzettel müssen prägnant, informativ und ansprechend sein.

Die falschen Interessenten

Sollten sich andere Interessenten melden, als die von Ihnen angestrebte Zielgruppe, stimmt womöglich mit Ihrer Kommunikation etwas nicht. Prüfen Sie die Inhalte Ihrer Verkaufsunterlagen und gestalten Sie sie zielgruppengerecht. Sinnvoll ist auch eine gezielte Inserierung in Medien, die auf Ihre Käuferschicht zugeschnitten sind.

Enttäuschte Erwartungen

Dass eine Immobilie sich bei einer Besichtigung anders darstellt als im Exposé oder im Inserat, lässt sich wohl nie ganz ausschließen. Enttäuschungen können Sie aber vermeiden, indem Sie von vornherein keine falschen Erwartungen wecken. Bleiben Sie realistisch und objektiv bei Ihren Darstellungen in Verkaufsunterlagen. Hier geht es vor allem um Fakten, nicht um schöne Versprechungen, die sich nachher als Illusion erweisen.

Keine Einigung beim Kaufpreis

Dass Kaufpreis-Vorstellungen von Käufer und Verkäufer sofort übereinstimmen, ist eher die Ausnahme als die Regel. Wenn sich aber der Verkauf hinzieht, sollten Sie Ihre Forderung kritisch hinterfragen. Prüfen Sie, wie begründet Ihre Vorstellung ist. Eine sachkundige Wertermittlung Ihres Objektes ist hilfreich für eine realistische Kaufpreis-Forderung.

Das Bieterverfahren – eine interessante Alternative

Eine innovative Form des Verkaufs ist das sogenannte Bieterverfahren. Es kommt vor allem bei Objekten zur Anwendung, bei denen die übliche Immobilienvermarktung gescheitert ist – zum Beispiel weil die Lage oder der Zustand nicht attraktiv erscheinen. Das Bieterverfahren läuft ähnlich wie eine Auktion ab. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass weder Verkäufer noch Käufer an Gebote gebunden sind. Es ist eine gute Möglichkeit, um den realen Marktwert eines ansonsten schwer verkäuflicher Objektes zu ermitteln und diesen auch als Kaufpreis zu erzielen. Die Durchführung des Verfahrens sollten Sie einem erfahrenen Immobilienmakler überlassen.

Heinrichs Immobilien

Wenn Sie Heinrichs Immobilien mit der Vermarktung Ihres Objektes beauftragen, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine zielführende Strategie. Sie ist nie statisch, sondern immer offen für Anpassungen, wenn sich Optimierungsbedarf zeigt. Auf Wunsch setzen wir dabei auch das Bieterverfahren ein. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung!
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