Wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten wollen, ist die Interessenten-Qualifizierung eine wichtige Aufgabe im Vermarktungsprozess. Längst nicht jeder, der sich nach einem Haus oder einer Wohnung erkundigt, hat auch ernsthaftes Interesse. Und wer sich ernsthaft für Ihr Angebot interessiert, erfüllt nicht automatisch Ihre Anforderungen für Kauf oder Vermietung. Die Qualifizierung dient dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ihre Vermarktung soll dadurch so effizient wie möglich werden. Sie fokussieren sich dadurch nur noch auf Interessenten, die tatsächlich als Käufer oder Mieter in Betracht kommen.

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Wie Sie den richtigen Käufer finden

Bieten Sie ein Objekt zum Kauf an, sollten Sie sich bevorzugt an Interessenten wenden, die bereit sind, ihre Kontaktdaten preiszugeben. Ansonsten kann davon ausgegangen werden, dass das Interesse nicht allzu konkret ist. Die Angabe der Adresse bildet die Voraussetzung für die Zusendung Ihres Exposés. Das Exposé stellt eine entscheidende Verkaufsunterlage dar. Anhand dieser Unterlage informieren sich potentielle Käufer über das Objekt und entscheiden, ob sie Ihr Angebot näher prüfen. Je aussagefähiger Ihr Exposé ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich nur diejenigen das Haus oder die Wohnung anschauen, für die Ihr Angebot passen könnte. Sie vermeiden dadurch lästigen Besichtigungstourismus.

Dennoch ist es oft hilfreich, im Vorfeld von Besichtigungen auch in einem persönlichen Telefonat oder Gespräch zu prüfen, ob der Rahmen überhaupt stimmt. Eignet sich Ihre Immobilie für die familiären oder beruflichen Bedürfnisse des Kaufinteressenten? Lassen sich die zeitlichen Wünsche hinsichtlich der Übergabe erfüllen? Ist eine gemeinsame Basis beim Kaufpreis denkbar oder klaffen die Vorstellungen weit auseinander? Antworten auf diese und andere Fragen können den Kreis der Interessenten schärfer abgrenzen.

Die Besichtigung ist dann für potentielle Käufer ein weiterer wichtiger Schritt, um sich zu entscheiden. Wenn das Objekt die Erwartungen erfüllt und sich beide Seiten beim Kaufpreis einig werden können, steht dem Abschluss eines Kaufvertrages eigentlich nichts mehr im Wege. Sie sollten sich allerdings vorher davon überzeugen, dass der Käufer auch in der Lage ist, die Finanzierung darzustellen. Die Prüfung der Bonität bei Immobilienkäufern ist ein heikler Punkt. Sie sollten sich zumindest das Finanzierungskonzept offenlegen lassen. Eine Schufa-Selbstauskunft und/oder die Finanzierungszusage einer Bank können weitere Bonitäts-Indizien sein. Bei Zweifeln sollten Sie vom Verkauf lieber Abstand nehmen. Sie ersparen sich damit viel Ärger und Aufwand.

Qualifizierung bei Vermietung

Auch bei Vermietung ist eine Qualifizierung notwendig. In der Regel übersteigt die Zahl der Interessenten die in die engere Wahl kommenden potentiellen Mieter um ein Vielfaches. Ein entscheidendes Instrument bei der Auswahl ist die Mieterselbstauskunft. Darin informieren Mietinteressenten ausführlich über ihre Person, das beabsichtigte Mietverhältnis und ihre Einkommens- und Vermögenssituation. Die Mieterselbstauskunft bietet eine fundierte Grundlage für die Qualifizierung, ersetzt aber nicht den persönlichen Eindruck. Ergänzend sollte außerdem die Bonität nachgewiesen werden (Schufa-Auskunft).

Wir helfen bei der Auswahl

Last but not least ist die richtige Qualifizierung auch eine Sache der Erfahrung. Wenn Sie Heinrichs Immobilien mit der Vermarktung beauftragen, übernehmen wir diese Aufgabe gerne für Sie. Sie haben dabei die Sicherheit, dass wir Ihnen nur Kauf- oder Mietinteressenten präsentieren, die Ihre Anforderungen bestmöglich erfüllen. Ihnen bleibt dabei selbstverständlich die letzte Entscheidung.