Verkauf von Immobilien: möbliert oder unmöbliert?

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Verkauf von Immobilien: möbliert oder unmöbliert?

Der Verkauf möblierter Immobilien ist eher die Ausnahme als die Regel, normalerweise wollen Käufer eine Wohnung nach ihrem eigenen Geschmack einrichten und ausstatten. Doch bei Besichtigungen spielt die Frage, ob man eine unmöblierte oder eine möblierte Immobilie präsentiert, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Davon hängt ab, wie schnell und wie gut sich ein Objekt veräußern lässt.

Unmöblierter Verkauf – nicht unbedingt attraktiv

Unmöblierte Immobilien haben den Vorteil, dass Räumlichkeiten oft größer wirken als sie tatsächlich sind. Andererseits vermittelt „Leere“ nicht unbedingt einen anheimelnden Eindruck. Und wie die Wohnung im bewohnten Zustand aussieht, bleibt alleine der Phantasie des Betrachters überlassen.

Gerade potentielle Käufer, die das Objekt selbst bewohnen wollen, denken eher an ein neues Zuhause als nur an eine Immobilie. Interessenten wollen dann über reine Fakten hinaus wissen, wie sich das Leben im anvisierten Heim anfühlt. Kahle Räume sind dazu wenig geeignet. Falls Sie die Immobilie unmöbliert präsentieren, sollten Sie – sofern dies vom Aufwand vertretbar ist – zumindest dafür sorgen, dass die Räume frisch renoviert sind und sich in einwandfreiem Zustand befinden. Alles andere wirkt abschreckend.

Möblierte Immobilie – Home Staging hilft

Aber auch wenn Sie eine möblierte Immobilie zeigen, gilt es einiges zu beachten. Denn Möblierung alleine garantiert nicht automatisch mehr Verkaufserfolg. Es kommt immer auf das Wie an. Dafür wird neuerdings gerne das Schlagwort „Home Staging“ benutzt.

Dabei „inszenieren“ Sie Ihre Immobilie gezielt so, dass Interessenten einen optimalen ersten Eindruck gewinnen. Home Staging kommt ursprünglich aus den USA. Dort lässt sich mit dieser gängigen Vermarktungstechnik die Zeit, bis es zum Abschluss kommt, nachweislich um rund ein Drittel reduzieren und der erzielbare Kaufpreis liegt im Schnitt um 10 bis 15 Prozent höher.

Auch wenn dies nicht ohne weiteres auf deutsche Verhältnisse übertragbar ist, die Mühe lohnt sich vielfach. Es gibt inzwischen sogar etliche professionelle Home Staging-Anbieter hierzulande.

Sie können aber auch selbst Ihr Objekt inszenieren. Schon einige wenige Maßnahmen erzielen nachhaltige Wirkung:

  • „Ordnung ist das halbe Leben“ – dieses Sprichwort gilt gerade beim Home Staging. Entrümpeln und reinigen Sie Ihre Immobilie gründlich, auch ein frischer Innenanstrich kann nicht schaden. Unaufgeräumte, unsaubere und „abgewohnte“ Räumlichkeiten schaden einem guten Eindruck;
  • achten Sie auf eine angemessene Möblierung und Ausstattung. Die Wohnräume sollten nicht zu kahl, aber auch nicht überladen wirken. „Dominierende“ Möbelstücke, die die Raumwirkung beeinträchtigen, sind besser auswärts zu lagern;
  • sorgen Sie für möglichst neutrale Accessoires. Ein paar schlichte Blumen, Schalen oder Vasen sind schon ausreichend. Persönliche Gegenstände (Bilder, Fotos, Krimskrams, Sammelstücke usw.) sollten Sie entfernen. Ihre Ausstattung soll möglichst viele Interessenten ansprechen. Persönliches kann da eher hinderlich sein;
  • kümmern Sie sich um genug Licht – das heißt, alle Rollos, Rollläden, Gardinen und Vorhänge offen halten. Wo Tageslicht nicht ausreicht, sorgen Sie für ausreichend künstliche Beleuchtung durch Lampen, Strahler oder Stehleuchten. Helligkeit ist ein wichtiges Kaufkriterium.

Heinrichs Immobilien – wir wissen, worauf es ankommt

Wenn Sie uns mit der Vermarktung Ihrer Immobilie beauftragen, kümmern wir uns auch um das richtige Home Staging. Wir wissen, worauf zu achten ist und wie Ihr Objekt bei Besichtigungen am besten zur Geltung kommt. Vertrauen Sie auf die langjährige Erfahrung von Heinrichs Immobilien!

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