Erfahrungen & Bewertungen zu Heinrichs Immobilien

Grundstücksverkauf
in Freising und München

Bebaubarer Grund und Boden ist in Deutschland ein knappes Gut geworden. Das von den Kommunen ausgewiesene Bauland ist überschaubar, die Erweiterungsmöglichkeiten sind vielfach begrenzt. Dem steht eine starke Nachfrage gegenüber. Für manchen Investor und Bauherren ist der Grund und Boden beim Erwerb einer Immobilie inzwischen wertvoller als das noch darauf stehende Gebäude. Dennoch verkauft sich nicht längst nicht jedes Grundstück „wie von selbst“. Wir geben Ihnen an dieser Stelle einige Tipps , worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihr (unbebautes) Grundstück verkaufen wollen.

Nutzung und Bebaubarkeit

Der Wert Ihres Grundstücks wird entscheidend davon beeinflusst, wie es genutzt oder bebaut werden kann. Das ergibt sich im Zweifel aus dem örtlichen Flächennutzungsplan bzw. dem daraus abgeleiteten Bebauungsplan. Im Bebauungsplan wird festgelegt, wie das Grundstück genau bebaut werden darf. Das betrifft konkret:

  • die Art der Bebauung (welche Gebäude errichtet werden dürfen: Wohnbauten, gemischte Bauten, gewerbliche Gebäude);
  • die Baumaße (Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl, Baumassenzahl);
  • die überbaubaren Grundstücksflächen.

Wenn Ihr Grundstück noch nicht zum Bauland gehört, ist zu prüfen, ob es zumindest Bauerwartungsland darstellt. Auch das wirkt sich positiv auf den Wert aus. Bauerwartungsland sind Flächen, die zwar noch nicht erschlossen sind, bei denen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem späteren Bauland-Ausweis auszugehen ist. Zum Teil ist Bauerwartungsland bereits in Flächennutzungsplänen ausgewiesen, zum Teil ist man aber auch auf Vermutungen angewiesen.

Wenn Sie ein Grundstück verkaufen wollen, das weder Bauland, noch Bauerwartungsland ist, gilt es Käufer anzusprechen, für die eine anderweitige – zum Beispiel landwirtschaftliche Nutzung – in Betracht kommt.

Der Bodenwert

Maßgeblich für den erzielbaren Kaufpreis eines Grundstücks ist der Bodenwert. Er wird amtlich nach dem sogenannten Vergleichswertverfahren ermittelt. Das Verfahren orientiert sich an den Kaufpreisen für Grundstücke in vergleichbarer Lage und mit vergleichbarer Nutzbarkeit. Dazu werden die – alle zwei Jahre aktualisierten – Bodenrichtwerte der örtlichen Gutachterausschüsse herangezogen. Der Bodenrichtwert ist allerdings ein reiner Durchschnittswert. Der tatsächliche Wert des Grundstücks kann durch Lage, Zuschnitt, Umgebung oder sonstige individuelle Eigenschaften Ihres Grundstücks erheblich davon abweichen. Näheres dazu erfahren Sie unter „Grundstücksbewertung“.

Hilfsweise können Sie auch versuchen, durch eigene Recherchen – zum Beispiel in Online- und Zeitungs-Inseraten – eine Einschätzung zu gewinnen, was Ihr Grundstück wert ist. Das ist aber recht ungenau.

Erschließungskosten

Falls das Grundstück noch nicht (voll) erschlossen ist, kommen auf den potentiellen Käufer ggf. Noch Erschließungskosten zu. Die können je nach Grundstück und Umfang der nötigen Maßnahmen beträchtlich sein. Denn Grundstücks-Eigentümer sind verpflichtet, sich bis zu 90 Prozent an den Kosten zu beteiligen. Erschließungskosten können anfallen für den Anschluss an

  • die Trinkwasserversorgung;
  • die Kanalisation;
  • das Straßen- und Wegenetz;
  • die Strom- und Gasversorgung;
  • das Kabelnetz.

Wenn Sie das Grundstück verkaufen wollen, sollten Sie klären, welche Erschließungskosten noch zu erwarten sind. Ein Kaufinteressent wird dies wissen wollen. Vom ihm zu tragende Lasten wirken sich üblicherweise kaufpreismindernd aus.

Notwendige Unterlagen

Folgende Unterlagen benötigen Sie für den Verkauf, um Kaufinteressenten eine fundierte Entscheidungsgrundlage bieten zu können:

  • einen Lageplan;
  • eine Liegenschafts- oder Flurkarte;
  • den Bebauungsplan;
  • den Grundbuchauszug
  • ggf. das Baulastenverzeichnis.

Käufer-Zielgruppen

Da unbebaute Grundstücke flexibler nutzbar sind als schon bebaute, ist der Käuferkreis tendenziell größer. In Betracht kommen nicht nur bauwillige Privatleute, sondern auch Bauträger. Die sind vor allem an größeren Grundstücken interessiert, die sich für Mehrfamilienhäuser eignen. Es kommt daher auch auf die Größe Ihres Grundstücks an, wen Sie sinnvollerweise ansprechen sollten.

Makler übernimmt professionelle Vermarktung

Sie können die Vermarktung Ihres Grundstücks in München, Freising, Hallbergmoos und Allershausen selbst in die Hand nehmen oder Sie einem Immobilien-Profi überlassen. Ein guter Makler weiß, was Ihr Grundstück wert ist und wer am besten als Käufer angesprochen werden sollte. In der Regel kennt er auch bereits in Frage kommende Interessenten. Mit Makler gelingt der Verkauf oft schneller und mit besserem Ergebnis als bei eigenen Bemühungen. Unter dem Strich rechnet sich die Beauftragung für Sie.