Heinrichs Immobilien – Wohnen
12 Dokumente · Checkliste

Welche Unterlagen brauche ich für den Immobilienverkauf?

5 Min. Lesezeit · Stand: Juli 2026 · Von Andreas Heinrichs

Die Antwort in drei Sätzen

Für den Immobilienverkauf brauchen Sie rund 12 Dokumente – vom aktuellen Grundbuchauszug über Energieausweis und Grundrisse bis zur Wohnflächenberechnung, bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung und WEG-Protokolle. Fehlende Unterlagen beschaffen wir im Zuge der Vermarktung für Sie, etwa beim Grundbuchamt oder im Bauamt des Landratsamts Freising. Je früher die Mappe vollständig ist, desto schneller läuft später die Finanzierung des Käufers.

Die Checkliste: Diese 12 Unterlagen zählen

Für Häuser und Wohnungen im Landkreis Freising hat sich diese Mappe bewährt:

  • Aktueller Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate)
  • Flurkarte / amtlicher Lageplan
  • Energieausweis (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)
  • Grundrisse aller Geschosse
  • Wohnflächenberechnung
  • Baubeschreibung und Baugenehmigung (inkl. genehmigter Anbauten)
  • Grundsteuerbescheid
  • Nachweis der Gebäudeversicherung
  • Liste der Modernisierungen mit Jahreszahlen (Heizung, Dach, Fenster …)
  • Bei Wohnungen: Teilungserklärung mit Aufteilungsplan
  • Bei Wohnungen: Protokolle der letzten 3 Eigentümerversammlungen, Hausgeldabrechnung, Wirtschaftsplan
  • Bei Vermietung: Mietverträge und aktuelle Mietaufstellung

Wo Sie die Dokumente bekommen

Grundbuchauszug: beim Grundbuchamt am Amtsgericht Freising (als Eigentümer oder mit Vollmacht). Bauakten und Genehmigungen: im Bauamt Ihrer Gemeinde bzw. beim Landratsamt Freising – die Beschaffung dauert dort erfahrungsgemäß einige Wochen, also früh anfragen. Teilungserklärung und WEG-Unterlagen: bei der Hausverwaltung. Energieausweis: erstellen wir auf Wunsch über zertifizierte Aussteller.

Für Erbfälle kommt der Nachweis der Erbfolge hinzu – Erbschein oder eröffnetes notarielles Testament. Ohne ihn kann das Grundbuch nicht berichtigt und der Verkauf nicht beurkundet werden.

Warum vollständige Unterlagen bares Geld wert sind

Banken finanzieren keinen Kauf ohne belastbare Unterlagen. Fehlt die Wohnflächenberechnung oder die Genehmigung für den Wintergarten, stockt die Finanzierung des Käufers – im schlechtesten Fall springt er ab, und die Vermarktung beginnt von vorn. Eine vollständige, geprüfte Mappe signalisiert Interessenten außerdem: Hier ist alles in Ordnung. Das stärkt Ihre Verhandlungsposition spürbar.

Ein ehrliches Wort

Nicht genehmigte An- und Umbauten verschweigen wir nicht – das wäre ein Sachmangel mit Haftungsrisiko für Sie. Wir sprechen solche Punkte offen an und klären sie vor der Vermarktung. Das ist unbequemer, schützt Sie aber vor deutlich teureren Überraschungen nach dem Verkauf.

— Andreas Heinrichs, Inhaber

Häufige Fragen dazu

Was kostet ein Grundbuchauszug?
Etwa 10 € (unbeglaubigt) bzw. 20 € (beglaubigt) beim Grundbuchamt.
Welchen Energieausweis brauche ich?
Für die meisten Bestandsgebäude genügt der Verbrauchsausweis. Bei Gebäuden mit weniger als fünf Einheiten und Bauantrag vor November 1977 ist meist der Bedarfsausweis Pflicht.
Ich finde die Baupläne nicht mehr – was nun?
Wir fragen die Bauakte bei der Gemeinde bzw. beim Landratsamt Freising an. Das dauert einige Wochen, funktioniert aber in fast allen Fällen.
Übernehmen Sie die Unterlagenbeschaffung?
Ja, die Beschaffung fehlender Dokumente ist Teil unserer erfolgsbasierten Vermarktung – mit Vollmacht erledigen wir das für Sie.

Ihre Situation ist konkret?

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